Reitplatzbau
Reitplatzbau nach Ihren Wünschen
Beim Reitplatzbau müssen diverse Eigenschaften miteinander vereint werden: Der Boden darf weder zu hart, noch zu tief sein. Er darf nicht schlammig sein, aber auch nicht staubig. Er muss den Pferden guten Halt geben und darf die Gelenke nicht belasten. Idealerweise ist der Reitplatz bei jeder Witterung einsatzbereit, leicht zu pflegen und langlebig.
Die Ansprüche an Ihren zukünftigen Reitplatz bestimmen, wie Sie den Reitplatzbau gestalten können.
Auch wenn es natürlich mannigfaltige Gestaltungsvarianten gibt – der allgemeine Aufbau eines Reitplatzes besteht aus vier Schichten: dem Unterboden, der Tragschicht, der Trennschicht und der Tretschicht.

Reitplatzbau: 3-Schicht-System oder Ebbe-Flut-Reitplatz?
Die Tragschicht ist die unterste Schicht. Sie sollte mindestens 15 cm Höhe umfassen. Ihre Aufgabe ist es, den darüber liegenden Schichten eine ausreichende Stabilität zu geben und überschüssiges Wasser abzuleiten.
Die Trennschicht sorgt dafür, dass sich die Trag- und Tretschicht nicht miteinander vermischen. Dafür ist beispielsweise eine Schicht mit feinem Kies geeignet, die gut festgewalzt werden muss.
Beliebt beim hochwertigen Reitplatzbau ist die Verwendung von Reitplatzplatten, welche die Aufgaben der Trag- und der Trennschicht übernehmen. Diese werden direkt auf den Unterboden installiert und darauf die Tretschicht aufgebracht. Die Reitplatzplatten gewährleisten die Stabilität des Reitbodens. Unsere Modelle sind auch drainagefähig. Eine Versiegelung des Untergrundes findet nicht statt. Reitplatzplatten verrotten nicht und sind daher sehr langlebig.
Die klassische Tretschicht besteht aus einer etwa 10 cm hohen Schicht Reitplatzsand oder einer Mischung aus Reitsand und Vlieshäcksel oder Spänen.
Ein ganz anderes und viel komplexeres System ist der Ebbe-Flut-Reitplatz, der maximalen Reitkomfort und geringen Pflegeaufwand miteinander vereint (mehr dazu hier)
Sie haben auch die Möglichkeit, Fertigmischungen für den Reitplatzbau zu verwenden, die genau auf Ihre Bedürfnisse abgestimmt sind – für Dressur, Springen, Westernreiten oder private Zwecke, wie zum Beispiel Reiterspiele oder einfach Hobbyreiten.
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